Berichte 01.02. – 15.02.2020

1.2.2020
Leider haben ein paar Campingplatznutzer nicht so verstanden, dass es auch irgendwann eine Nachtruhe gibt. Ein Campingplatzverantwortlicher muss sie massregeln, sonst wären sie rausgeflogen; was übermässiger Alkoholkonsum bewirken kann, mussten viele Campingplatz-Benutzer aus meiner Sicht etwas zu lange ertragen.
Nach einem feinen Zmorgen mit gutem französischen Brot brechen wir zur Besichtigung des Ortes Akaroa auf.
Akaroa ist ein kleiner Ort auf der Banks Peninsula in der Region Canterbury auf der Südinsel von Neuseeland.
Am 2. August 1838 liess sich der französische Kapitän eines Walfangschiffes, Jean François L’Anglois, mit einer Anzahlung Land auf der Banks Peninsula von den ortsansässigen Māori reservieren. Zurück in Frankreich warb er für ein Ansiedlungsvorhaben in Neuseeland. Am 18. August 1840 erreichten 63 Siedler die Halbinsel, siedelten im Akaroa Harbour und gründeten Akaroa

Für die Rückfahrt nach Christchurch entscheiden wir uns für die Touristenroute; leider eine eher schlechte Wahl, da auf dieser Höhe der Nebel die Sicht praktisch verunmöglicht; trotzdem haben wir ein paar Lookouts wo wir noch Fotos schiessen können.
Essen gehen wir schlussendlich nach dem Rekognoszieren des Freecampingplatzes in einem nahegelegenen Thairestaurant (die weibliche Bedienung ist aus Indonesien!)


2.2.2020
Am Freecamping treffen wir Schweizer, Deutsche, Franzosen usw. Diese interessieren sich natürlich auch für die Hintergründe von Redcamel. Anschliessend geht es dann doch noch nach Christchurch z. B. zur halb eingestürzten Kathedrale; alte Trams fahren die zahlungswilligen Touristen in der Stadt rum. Es fällt uns zuerst schwer in dieser Stadt Fuss zu fassen; es gelingt dann doch recht gut. Denn wir finden eine Art „Markthalle“ wo wir uns verwöhnen lassen. Bei der Masjid al Noor Mosche wo das bedrückende Attentat stattfand, schauen wir kurz vorbei, dann machen wir uns wieder in Richtung Norden auf. Hanmer Springs ist das nächste avisierte Ziel.
Heisse Thermen und etwas „Erholung“ in Aussicht tut der Moral immer gut.


3.2.2020
Vom gewählten Freecamping brechen wir nicht all zu spät auf und checken bei den Hanmer Springs Thermen ein. Wir lassen uns von den verschiedenen Badebecken so richtig verwöhnen. Zwischendurch machen Heinz und ich noch ein paar wilde Wasserfahrten auf den Wasserrutschen auf dem Gelände; es ist lustig zu zweit in einer Art kleinem Schlauchboot die Bahnen runter zu sausen!
Wir bleiben bis etwa eine halbe Stunde vor Schliessung und gehen dann praktisch vis-à-bis in einem coolen Restaurant eine feine Pizza Essen. Dann landen wir wieder auf dem selben Freecamping wie am Vortag; in der Nacht windet es für einmal nicht mehr so heftig.


4.2.2020
Am Morgen fassen wir einen weiteren möglichen Plan. Von Hanmer Springs wollen wir via einer sehr langen Grawel-Road weiter Richtung Norden zu gelangen. Nichts einfacheres als dies, wir fragen noch beim e-Site nach und die bestätigen uns dass die Tennyson Road offen sei, auch die vorher auch in Frage kommende Anchor-Road; es müsse aber 40NZ$ bezahlt werden.
Wir beschliessen die Tennyson- / Rainbow-Road zu fahren und werden vom Wind erwartet. Ob von der Seite oder sonst woher, wir werden ordentlich durchgeschüttelt oder vom beginnenden Regen nass gemacht. Für uns wieder ein unvergessliches Erlebnis welches wiederum schwer zu beschreiben ist, wenn man es nicht selber erlebt hat.
Wir landen zu guten Bedingungen an der „Connors Creek Hut“. Diese liegt etwa einen Kilometer von der schon schwierig zu befahrenden unbefestigten Strasse weg. Auch dies ein guter Entscheid, es regnet immer mehr. Wir richten uns in der Hütte gemütlichst ein und geniessen einen wunderbaren einsamen Abend mit einem wärmenden Cheminee Feuer.


5.2.2020
Morgens ist es immer noch bedeckt, deshalb nehmen wir das Frühstück in der Hütte ein. Dies Reise nach Blenheim gestalten wir dann via Rainbowroad, zuerst zum Lake Rotoriti, dort herrscht immer noch schlechte Sicht. Unter dem Steg am See tummeln sich diverse Aale welche für eine kleine Abwechslung zum Wetter sorgen.
Von St. Arnaud geht es dann in einem Rutsch nach Blenheim (die sonnigste Stadt Neuseelands; leider im Moment noch nicht! Wir essen bei einem Thai, schlendern noch etwas in der Stadt rum und entschliessen uns dann mögliche Freecampings anzusteuern. Am Meer vorne werden wir fündig und machen uns sesshaft. 
Ich entschliesse mich für eine kleine Joggingrunde, zuerst am Meer entlang, dann via dem vorgelagerten Quartier zurück; echt herausfordernd da vieles „Privat“ ist!
Wir buchen online die Fähre auf die Nordinsel.
Ein eher kälterer Abend und zum Glück ein sehr gutes Nachtessen runden den Abend ab.


6.2.2020

Nach dem Morgenessen geht es nach Picton. Auf den Tip von Aurelia (welche wir bei den Moeraki-Boulders kennengelernt haben) kehren wir im LE CAFÉ ein.

Lea die Schwester von Aurelia arbeitet dort als Koch.

Als wir hinkommen treffen wir zuerst den Besitzer des LE CAFÉ. Pesche Schöni, ein sehr interessanter Typ; er kommt ursprünglich von Belp und hat Koch gelernt. Er führt das LE CAFÉ nun seit 20 Jahren; kommt aber immer wiieer in die Schweiz; (z. B. für das Infernorennen).

Er hat uns höchstpersönlich eine Röschti mit Ei serviert; sehr lecker, trotz anderen nicht so geeigneten Kartoffeln. Lea stösst dann später doch noch dazu, sie hatte eigentlich frei. Pesche hat sie erreichen können und sie ist mit ihrem aus der Schweiz mitgenommen Mountainbike ins LE CAFÉ geradelt und wir haben uns bestens Unterhalten; bis Heinz ein Telefon der Interislander-Fähre erhält, wir sollen sofort einchecken. Ein kurzer intensiver aber schöner Moment. Wir sind praktisch wieder die Letzten die auf Fähre kommen; wie wir am Ankunftsort bemerken nicht so schlimm; da wir zügig raus kommen. Dann beginnt die Suche nach einem Stellplatz, gegen Abend ein kliffliges Vorhaben; wir werden fündig in der Owhiro Bay Pde etwas ausserhalb von Wellington.


7.2.2020

Ein weiterer Tip von Aurelia und Tamara führt uns zu einer guten Bäckerei in der Innenstadt von Wellington, Brot gekauft und draussen auch schon probiert, sehr fein und wieder einmal gutes Brot essen, wir freuen uns schon für das Morgenessen. Vom Sparkonto bei der Bäckerei starten wir einen kurzen Bummel durch die Cuba-Street: eine sehr lebendige und aufregende Strasse, sogar Heinz gefällt es.

Wieder im Auto beschliessen wir Richtung Palmerston-Nord zu Reisen und unser Glück bei der Suche nach einem Campingplatz erneut herauszufordern.

Wir landen nach dem wir auf dem ersten Campingplatz eine Absage erhalten haben in Waitarere Beach, wo der Campingwärter uns doch noch ein Plätzchen zur Verfügung stellen konnte.


8.2.2020

Heute mache ich mich früh auf eine Joggingrunde. Den Morgen lassen wir dann gemütlich angehen, es ist wieder bewölkt und es windet wieder sehr stark.

Heinz hat vor so nahe an Palmerston-North, er braucht Ersatzteile für sein Zelt.

Wir landen in Foxton.

Die Geschichte des Ortes ist mit der Verarbeitung von Neuseeländer Flachs, aus dem Seile, Körbe und andere Dinge hergestellt wurden, verbunden.

Es hat auch eine Sehenswürdigkeit die von den Ansiedlern aus Holland stammt „De Molen, Windmill“ und eine Ausstellung dazu und auch zu den Maoris; sehr interessant. Nebendran hat es noch das Restaurant „De Dutch Oven“ wo wir bei sehr starkem Wind das Mittagessen einnehmen. Wir versuchen unser Glück am Foxton-Beach, auch dort windet es uns zu stark und der noch freie Platz passt uns auch nicht.

Wir versuchen es in der Nähe von Palmersten North, Fehlanzeige; über das Wochenende findet ein Track-Racing statt, „fully bookt“.

Dann halt etwas ins Landesinnere nach Pahiatua auf einen praktisch leeren Campingplatz. Wir kommen an, 2 Deutsche die auf der Durchreise sind und am Meer viele Fische gefangen haben, laden uns weil sie zu viel Fisch und Reis hatten spontan ein. (Davon oder etwas Ähnliches haben Heinz auch schon gesprochen, als wir jeweils an neue Plätze kamen und es so gut gerochen hat, weil jemand schon am Kochen war).

Später lernen wir noch zwei weitere Deutsche kennen die mit dem Fahrrad unterwegs sind; wir ziehen den Hut! 

Es entwickelt sich eine sehr interessante Diskussion über viele Dinge des Lebens und wo sie scho alles mit dem Bike aber auch zu Fuss unterwegs waren. Beide sind selbständig und können sich gegenseitig die Urlaube genehmigen, da sie selbständig sind und zusammenarbeiten.

Wir bleiben zwei Nächte, da Heinz noch viele Pendenzen hat (11 während der Fahrt diktierte ToDos!). Auch ich muss meine ersten Abklärungen betreffend Heimreise starten, da meine vorgesehene Route über Shanghai vorgesehen wäre, die SWISS aber bis mindestens 29.2.20 keine chinesische Destination mehr anfliegt. Mein Flug ab Shanghai wäre am 29.2.20 (9:50)!


9.2.2020

Ein Tag auf einem fast leeren Campingplatz ist schon was besonderes, man kann sich gut ausbreiten und muss nicht gross Rücksicht nehmen! Ich breche zu einer weiteren Joggingrunde auf, Heinz setzt sich hinter die Inventarliste, die er für das Verschiffen des Kamels nach Vancouver braucht. Durch die guten Platzvehälnisse kann er sich ausbreiten; ich helfe ihm beim Übersetzen der fehlenden englischen Begriffe und suche online. Am Abend unterhalten wir uns noch mit einem Aussie, er ist auf Anglerurlaub hier, fängt Fische, lässt sie aber meistens wieder frei; eventuell noch ein Foto zur Erinnerung. Ein interessanter Typ der ein paar gute Geschichten auf Lager hat.


10.2.2020

Wir fahren nach Palmersten-North um Ersatzmaterial abzuholen. Nach dem Einkauf bei Countdown begeben wir uns in die City und erhoffen noch etwas Zmittag zu erhalten; beim avisierten Inder erhalten wir dann noch Takeaway-Food, welches wir auf einer „Parkbank“ gemeinsam einnehmen; eine etwas grosse Portion, dies reicht für den ganzen Tag. Die Reise geht weiter Richtung New Plymouth und wir landen in Wanganui wo wir neben einem hohen Turm eine Übernachtungsmöglichkeit finden; zuerst waren wir nicht so begeistert, hat sich dann aber als recht gut erwiesen.

Vor dem ins Bett gehen treffen wir rund um den Turm 2 Typen, der eine mit einem Metaldedektor auf der Suche nach kleinen Schätzen. Sie finden in kurzer Zeit diverse 1-Penny Münzen, sehrwahrscheinlich von vergangenen Picnicern oder von denen die Münzen vom über 30 Meter hohen Turm runterwarfen. Im Gespräch mit ihnen sagt Heinz beiläufig, wenn sie dann eine 1-Penny-Münze von 1953 finden würden, wäre er daran interessiert!

Der ganze Familienclan mit den Schatzsuchern geht alsbald nach Hause, kurze Zeit später kommt ein Teil davon wider zurück und übergeben Heinz genau so eine Münze; wir nehmen an aus einer früheren Schatzsuchsession! Heinz hat natürlich sehr Freude und überreicht ihnen als Dank eine original Toblerone aus der Schweiz; wirklich nette Leute.


11.2.2020

Wir entschliessen uns das Städtchen Wanganui ein bisschen unter die Lupe zu nehmen. Bei der Spiegelkugel am Fluss mit gleichem Name, haben wir unsteten Spass und schiessen wieder zu viele Fotos! Heinz besichtigt noch das Museum des Dampfschiffes aus Anfang 1900, welches nun für Flussfahrten verwendet wird. Anschliessend ist schon wieder Mittagszeit. Wir entschliessen uns zu einem kleinen feinen indischem Lunch-Special; diesmal eine vernünftige Portion.

Gestärkt geht es in Richtung Mt. Taranaki; diesen auch fotografisch optimal einzufangen. Auf dem Weg entdecken wir noch ein kleines Schild „Taranaki Swiss Club“. Wir beschliessen dem noch zu folgen und finden tatsächlich das Clubhaus mit Schweizerkreuz an der Fassade und einer Fahnenstange ohne Fahne. Gemäss einer Nachbarin hatten sie gerade letztes Wochenende eine grössere Veranstaltung.

Wir ziehen weiter um den Mount Taranaki noch besser ablichten zu können. Das Ergebnis könnt ihr dann bei den Bildern vom Heinz auf der Homepage sehen.

Nach Abschluss der 1. Mt. Taranaki-Fotosession, finden wir in Opunake einen wunderschönen Freecampingplatz mit wenig SC-Autos (Selfcontainet), es ist uns von Anfang wohl und wir geniessen unser Znacht.


12.2.2020

Wir treffen am Opunake-Beach auf ein älteres Ehepaar aus der Schweiz, sogar aus der Stadt Bern. Sie fahren mit einem umgebauten Iveco mit original Walliser Autonummer durch Neuseeland, wollen dann später nach Australien rüber.

Sie haben ihr Fahrzeug Übersee transportieren lassen.

Nun starten wir die 2. Mt. Taranaki-Fotosession rund um diesen Vulkan.

Einzigartig wie dieser von so vielen Seiten alles überragt. Intuitiv wählt Heinz später via einem kurzen Umweg über New Plymouth eine wunderbare Strecke „Forgotten World Highway“ nach Whangamomona, wo wir doch im Nirgendwo einen guten Campingplatz mit heisser Dusche finden. Wir finden erst im Nachhinein heraus wie es um diese über 100 Kilometer lange Strasse steht; Verkehr hat es tatsächlich nicht sehr viel, die Aussichten um so mehr. Wir kommen wieder einmal aus dem Staunen nicht heraus; so eindrücklich!


13.2.2020

Tag 2 auf dem „Forgotten World Highway“ nach dem Tongariro-Nationalpark.

Wieder kommen wir aus dem Staunen nicht heraus, was dieser Forgotten World Highway alles landschaftlich zu bieten hat. Wir fahren bei besten Wetterverhältnissen mit diversen Fotostops bis Taumarunui. 

Kurz davor geraten wir auf einen Strassenabschnitt wo sie mit Bitumen und Steinchen diesen gerade erneuert haben. Diese kleben an den Pneus und begleiten uns noch lange und schleudern uns zwischendurch blinde Passagiere auf die Kühlerhaube echt blöd; mindestens einer hat sich beim rechten Vorderrad irgendwie „eingenistet“, den hören wir immer wieder!

Nun geht es noch um das Organisieren des Hikes im „Tongariro-Nationalpark“ /Tongariro-Alpine-Crossing, am im Moment nicht mehr aktiven Vulkan vorbei. Wir haben Glück, es hat noch Platz im Bus der zum Startpunkt des Hikes fährt und ein Platz zum übernachten finden wir auch beim Organisator James.


14.2.2020

Um 8:00 müssen wir beim Busparking sein, schaffen es „just in time“ und 

werden asap zum Startpunkt des Hike gefahren. Der Chauffeur macht uns noch auf diverse Punkte aufmerksam, da dieses Abenteuer doch 8 bis 9 Stunden gehen kann. Wir sind auf jeden Fall nicht alleine; sehr viele machen wie den Weg auf diesem Tongariro-Alpine-Crossing.

Es nicht ganz ohne diese ca. 8-Stündige Wanderung; wir werden zum Glück dauernd von schönen faszinierenden Landschaften verwöhnt.

Einen Vulkan aus dieser Nähe zu sehen, auch seine Nebenkrater „Caldera“ zu durchlaufen und dies bei besten Wetterverhältnissen, einfach unbeschreiblich. Wir begegnen immer etwa den gleichen Hikern, einmal machen wir Pause einmal sie. Für mich, wie auch für alle Hiker sicher ein einmaliges Erlebnis. Auch dort war ein Drehort für Herr der Ringe.

Wir trafen auf diesem Hike mit Petra aus Deutschland zusammen; sie lief für Heinz ein gutes Tempo, deshalb blieben wir die meiste Zeit zusammen und konnten uns noch gut unterhalten. Sie hatte zufälligerweise an einer Bushaltestelle 2 Nordic-Walking-Stöcke gesehen und sie spontan für diesen Hike „ausgelehnt“; diese haben für Heinz noch eine wichtige Bedeutung. Der Hike ist 20 Km lang; ohne Höhenmeter gerechnet. Start war bei 1063m, der höchste Punkt 1886m! Nach etwas mehr als 2/3 der Strecke, hat Heinz langsam Mühe, da es praktisch nur nach noch unten geht. Seine Kräfte lassen etwas nach und wir machen mehr Pausen, schlussendlich lernt Heinz auch noch mit den Nordic-Walking-Stöcke von Petra laufen; für ihn eine Erleichterung. Zum Glück können wir dann noch den letzten Kilometer zum Carpark mit dem Bus fahren. Nach kurzem Innehalten suchen wir einen Campingplatz mit folgenden Kriterien: hot springs und Showers.

Wir finden einen am Lake Taupo, zuerst ein leichten Abendessen dann  Entspannung bei 39 – 42 Grad heissem Wasser. Nach der Kontrolle meiner Emails habe eine erste Reaktion vom TCS, ich gebe noch weitere Infos bekannt; sie teilen mir mit, dass ich zuerst mit dem Reisebüro sehen soll!

Wir schlafen dann schnell ein, der Hike hat bei beiden seine Spuren hinterlassen.


15.2.2020

Um ca. 8:00 ist Schluss mit schlafen, es herrscht Betriebsamkeit auf dem Campingplatz. Ein Frauenlauf findet in der Nähe statt. Wir essen gemütlich Zmorge, checke dann nochmals meine Emails und tatsächlich hat sich mein Onlinereisebüro gemeldet. Ich komme leider nicht ganz draus was ich nun unternehmen soll, deshalb hilft mir Heinz eine weitere Email zu schreiben, was ich nun wirklich tun soll.

Nach dem Abwasch und dem Packen des Kamels zieht es uns nochmals in den 39 Grad Hotpool. Die Fahrt geht am östlichen Ufer des Taupo-Sees bis zu den beiden Bäumen im Wasser weiter; es folgt eine längere Fotosession. Die Inspiration hat sich Heinz von einem Profifotographen geholt, der diesen Baum absolut fantastisch abgelichtet hat.

Wir sind mit der Zeit immer noch gut dran und erlauben uns einen weiteren Zwischenhalt am Lake Taupo. Ich gehe schwimmen und Heinz macht sein  Nachmittagsschläfchen.

Wenige Kilometer weiter im Norden finden wir einen Freecamping, dieser ist schon recht gut ausgelastet und es hat sehr viele Freecamper; wir finden dennoch ein gutes Plätzen und richten uns ein.