eine Idee

(English text see below)

Im Sommer des letzten Jahres hatte ich meinen letzten Arbeitstag an der Schule Spiegel – ein neuer Lebensabschnitt hat seinen Anfang gefunden. Und eigentlich war immer klar, dass dieser Schritt der Anfang einer grösseren Veränderung sein würde.

Bald entwickelte sich eine Vision, und ich versuchte diese Idee umzusetzen: Dieser neue Lebensabschnitt soll mit einer Reise beginnen. Es treibt mich nichts fort, aber ein Ruhestand bedeutet für mich kein Stehenbleiben, sondern ein ruhiges Weitergehen.

Und schon in meiner kreativen und neugierigen Jugendzeit habe ich erfahren dürfen, dass sich das Reisen nicht eigentlich auf das Kennenlernen fremder Orte beschränkt, sondern vielmehr dazu dient, sich selbst zu finden und sich mit Situationen auseinanderzusetzen.

Gerne würde ich nun mit lieben Menschen aus vergangenen Begegnungen diesen Weg in die Zukunft suchen. Und wie könnte man das besser, als gemeinsam auf eine Reise zu gehen. Es ist sehr schön, die guten Erlebnisse und Erfahrungen unmittelbar teilen zu dürfen.

In den nächsten Jahren möchte ich also öfters etwas unterwegs sein, zumeist mit der Familie, mit Freunden und guten Bekannten. Die Reiseetappen sollten möglichst nicht zu lange dauern. Denn zwischenzeitlich werde ich auch immer wieder zu Hause sein, auch arbeiten wollen und dann neue Ziele und neue Gefährten für die nächste Etappe suchen. Und vor allem das Erstaunen bei der Rückkehr geniessen.

Die Reisen unternehme ich, beziehungsweise unternehmen wir in einem fahrbaren Zuhause. Eben dem „Roten Kamel“. Der Landcruiser bleibt längere Zeit unterwegs, und dort wo es stehen geblieben ist, von dort aus führt die Reise dann jeweils weiter.

Das Kamel ist für diese Reise eine Art Sinnbild geworden. Meine Kolleginnen und Kollegen der Schule Spiegel haben mir im Wissen über meine Reiseabsichten einen Kamelritt durch die Stadt Bern beschert. Der gemächliche, ruhige Gang, das staunenende Innehalten an unbekannten Orten, die Ausdauer und die aufrechte, sichere Haltung des Kamels haben mich beeindruckt. Und es ist ja so: Durch die Wüsten und Weiten führt besser ein Kamel als ein feuriger Renner. So wurde denn der rote Toyota schlicht zum „Roten Kamel“.

Und wenn du mit mir und dem Roten Kamel irgendwann irgendwo unterwegs sein möchtest, so darfst du dich gerne bei mir melden. Ich freue mich… In der Planung kannst du dir einen Zeitraum und eine Umgebung aussuchen.

 

 

a Vision

In the summer of 2015 I was celebrating the last day of work at the elementary school in Spiegel. A new part of life was beginning. It has always been clear that this step would be the start of new adventures.

Soon I developed a vision, and now I try to make it become reality. This new chapter in life should begin with a trip. Not that I had to leave, but retirement does not mean to come to a standstill, but to a calmer proceeding on a path.

In my creative and curious youth I was blessed to learn that travelling does not just mean ‘getting to know foreign places’, but it also is a way to find one-self and to face challenges.

I would love to follow this path into the future with dear friends I have met on my life’s journey. To share travel and common adventures would be wonderful.

In the next few years I would like to be travelling on and off, mostly with family, friends and good acquaintances. The various sections should not be too long, as I will be returning home and working periodically. At that time I will establish the routes and find new companions for the next section.

The trip happens by means of a mobile home, the ‘Red Camel’. The land cruiser has been underway for a while now. From wherever it is parked, the journey will continue.

The camel has been somewhat of a symbol for this trip. My colleagues at the Spiegel school have presented me with a camel ride through the city of Berne. The slow and steady gait, the stopping in awe at foreign places, and the endurance of the camel have impressed me. And as it is – the camel is a better guide through deserts and vast open spaces than a race horse. That’s how the red Toyota became known as the ‘Red Camel’.

So, if you would like to join me and the Red Camel somewhere sometime, please let me know. I am looking forward to hearing from you. From the itinerary you can suggest a timeframe and a region.