Berichte 16. bis 31. Mai 2016

Montag, 16. Mai 2016
 
Einmal mehr werden wir etwa 90 km vor  Khorog von einer verschütteten Strasse aufgehalten. Das Kamel wird von einem Stein an der Dachkante  getroffen… 5 cm weiter unten hätte es ein Seitenfenster getroffen. Noch heute Abend auf eine Durchfahrt zu hoffen ist zwecklos. Wahrscheinlich wird dieser Abschnitt erst morgen früh geräumt, da der Regen in diesen von Wasser gesättigten Hängen ständig neue Rutsche auslöst. Mit den Zürchern, eine Mutter mit ihren beiden Söhnen und der Partnerin eines Sohnes, haben wir den Abend in einer „Lastwagenkarawanserei“ verbracht. Da sie dort keinen Reis zum Gulasch hatten, ist Kari kurzerhand eingeladen worden, unseren Reis gleich selbst in der Küche zu kochen. Wir übernachten nahe eines Kontrollpostens auf Kies in der Nähe von Baumaschinen. Wir hoffen natürlich, dass der Regen endlich aufhört, damit uns der Pamir nicht ‚davonschwimmt‘ 😉 –
 
Dienstag, 17. Mai 2016
 
Start um 8.45 h zusammen mit den Zürchern. Die verschüttete Strasse ist wieder befahrbar. Zum Glück finden wir in einem kleinen Dorf einen trockenen Unterstand zum Kochen, da es wieder zu regnen angefangen hat. Endlich erreichen wir Kohrog und holen im Touristoffice Informationen ein. So erfahren wir auch, dass es möglich sein soll, beim Flugplatzzollamt die Bewilligung für das Auto zu verlängern.
 
Dienstag, 17. Mai 2016
Noch immer sind sie im Tadschikistan – und kommen dort nicht weg.
Gestern erreicht mich ein SMS:
„Wir sind erneut blockiert. Und übernachten in der Nähe an einem sicheren Ort.“
Dieser ’sichere Ort‘ ist an der Grenze zu Afghanistan – von wo sie nach China zu kommen versuchen…
Liebe Grüsse
Cyrill
 
Mittwoch, 18. Mai 2016
 
Die Verlängerungsbewilligung haben wir nun erhalten und zwar gleich bis Ende Monat. So fahren nun in Richtung Murghab über die Südroute weiter, zuerst noch längere Zeit der Afgh. Grenze entlang… Es regnet in Strömen. So dauert es nicht lange, bis wir einmal mehr wegen Erdrutschen aufgehalten werden.
An einer Stelle müssen wir 4 1/2 Std. warten, bis ein uralter Raupentrax, wohl noch aus der Sowjetzeit, eine befahrbare Spur freigelegt hat. Dafür werden wir später am Nachmittag mit einem Bad in einem ‚Hotspring‘ , also einem heissen Schwefelbad, belohnt. Ein offenes Becken in einer weissen Sinterumgebung. Gleich hier auf einem umzäunten Hotelparkplatz verbringen wir nun die Nacht.
 
Donnerstag, 19. Mai 2016
 
Sonniges Wetter und angenehme Temperatur. Heute kommen wir endlich gut voran. Auf der Suche nach einem weiteren ‚Hotspring‘ mit Bademöglichkeit zuerst in Shirgin und dann in Zong wird es bereits dunkel. Dorfbewohner lassen uns auf einem kleinen Platz vor ihrem Haus übernachten. Obwohl bereits auf 2800 m Höhe, sitzen wir noch längere Zeit draussen.
 
Freitag, 20. Mai 2016
 
Schon früh sind wir im heissen Dorfbad und wärmen uns auf. In der Gegend hat es gleich 8 heisse Quellen mit Bademöglichkeiten, meist sehr einfach und doch für die Leute natürlich ein gewisser ‚Luxus‘.
 
Nun geht’s richtig bergauf. Der Landcruiser bekundet bei zunehmender Höhe Problene mit dem Höhenkompensator, was dazu führt, dass die Verbrennung bei bestimmten Tourenzahlen unvollständig ist und etwas ruckt und eine Rauchfahne in die Landschaft pustet.
Auf 4000 m Höhe kochen wir Spaghettis am Rande eines Bergsees. Stille und wunderbare Landschaft. Etwas weiter unten übernachten wir weitab der Hauptstrasse beim ‚Bulunkul-See‘ in einer Höhe von 3754 m. Selbst in diesen Höhen trifft man auf Schaf.- und Ziegenherden.
 
Samstag, 21. Mai 2016
 
Nach dem Frühstück draussen an der Sonne, fahren wir über Pisten noch etwas weiter zum Yashilkulsee. Der Umweg lohnt sich: Dunkelblauer See inmitten einer herrlichen Landschaft mit imposanten Schneebergen im Hintergrund.
Auf über 4000 m Höhe geniessen wir dann ein Käsefondue, für uns drei das erste Fondue in dieser Höhe – schon wieder ein ‚Höhepunkt‘ 😉
In Murghab finden wir hinter dem einzigen Hotel einen idealen Übernachtungsplatz und verbringen den Abend im dazugehörigen Restaurant.
 
Sonntag, 22. Mai 2016
 
Am Morgen besuchen wir den „Containermarkt“, eine originelle und zweckmässige Art die Waren zu verstauen und schnell wieder verkaufsbereit zu sein. Kari findet endlich seine lang ersehnten Pamirhüte.
Die Strasse Richtung Karakul verläuft teilweise nur 7 km an der Grenze zu China vorbei, oft entlang einem vorgezogenen Grenzzaun aus der Sowjetzeit.
Der Karakulsee mit seinem  tiefblauen Wasser, seinen Inseln und dem Bergpanorama ringsum ist so verlockend, dass es uns möglichst nahe ans Wasser zieht. Nur eben, in Ufernähe kann es auch ganz plötzlich sehr sumpfig weich sein. So dauert es nicht lange und das Kamel steckt bis zum Bauch im schlammigen Boden. Wozu hat man denn Schaufel und Sandbleche dabei? Zum Glück erscheint nach kurzer Zeit ein Lada mit fünf jungen Männern, welche sich einen Spass daraus machen uns eine Lektion zu erteilen. Mit grossen Steinen, unserem Wagenheber und viel Gelächter gelingt es ihnen nach 3/4 Std. die Sandbleche so unter die Räder zu platzieren, dass Heinz diesmal tatsächlich wieder auf festen Boden zurück findet. Klar freuen sie sich dann auch auf einen angemessenen Lohn und wie alle Begegnungen endet auch diese Story mit den obligaten Gruppenfotos. Unweit dieser Stelle finden wir dann einen leicht windgeschützten Platz zum Kochen und wir essen sogar noch draussen.  Kurz nach 19 h treibt uns der kalte Wind ins Innere.
 
Montag, 23. Mai 2016
 
Die Hälfte des Karakulsees ist noch gefroren. Auch dies ist selbst bei bedecktem Himmel ein spezieller Anblick, zudem hat der Wind am Ufer bizarre Eisformationen gebildet.
Bald schon setzt Regen ein. Die Grenze zu Kyrgistan liegt auf dem 4282 m hohen Kyzyl-Art Pass. Wir sind froh die Höhen zu verlassen, da der Regen nun in starken Schneefall wechselt. Man merkt, dass die Schweiz und Kyrgistan freundschaftliche Beziehungen pflegen, schliesslich ist dies auch die „Schweiz Zentralasiens“, denn die Zollformalitäten verlaufen problemlos und relativ rasch. In Gul’cha flüchten wir vor dem Regen in eine günstige Pension ‚Visit Alay‘ wo wir als einzige Gäste das ganze Haus für uns haben, inkl. langsamen WiFi.

 

Montag, 23. Mai 2016

Ich erhalte ein SMS:
Hallo Cyrill. Wir sind jetzt in Kirgistan. Telefon geht wieder, Internet leider keines verfügbar. Uns allen geht es top. LG Heinz

 
 
Dienstag, 24. Mai 2016
 
In Richtung Osh durchfahren wir eine  farbenprächtige Landschaft; saftiggrüne Bergwiesen und rote Sandsteinfelsen bilden eine ideale Kulisse für unglaublich viele Pferde und bewohnte Jurten. Auf der andern Seite eines 2300 m hohen Passes folgen wir einem sehr breiten Flussbett. Da kaum Brücken die beiden Ufer verbinden, gibt es an gewissen Stellen „Pferdefähren“. Ein Junge reitet mit einem Pferd von einem Ufer zum andern und lädt jeweils eine Person zusätzlich auf und durchquert die verschiedenen Wasserläufe.
In Uzgen machen wir Halt und verbringen gut 1 1/ 2 Stunden im Bazar, der wiederum völlig anders ist als bisher besuchte. Die Leute sind sehr freundlich und erscheinen uns auch fröhlich und sehr zugänglich. Wir lachen viel mit vier Frauen mittleren Alters beim Kauf von typischen Hüten. Auch T-Shirts mit dem kyrgiesischen Wappen finden wir. Der Gemüsemarkt hat ein vielfältiges Angebot, etwas was in den letzten zwei Wochen kaum zu finden war.
Unweit eines Sees, nahe der uzbekischen Grenze, verbringen wir den Abend recht gut ‚versteckt‘
unter Fruchtbäumen und zwischen Kornfeldern. Die Schneeberge im Hintergrund, der See dazwischen und die intensive Landwirtschaft erinnern uns stark an die Schweiz. Der rasche Wechsel von den kalten und kargen  Hochebenen zu den hochsommerlichen Temperaturen ist extrem.
 
Mittwoch, 25. Mai 2016
 
Heute müssen wir einmal mehr, wegen verschütteten Strassen, eine Abkürzung durch die Berge unterbrechen und verlieren deshalb vier Stunden. So werden wir nun wohl bis ca. Mitternacht weiterfahren. Wir möchten morgen rechtzeitig in Bishkek ankommen, um sicher vor dem Wochenende das mongolische Visa zu erhalten.
 
Donnerstag, 26. Mai 2016
 
Wir sind seit dem Mittag in Bishkek. Nach einem kurzen Mittagessen geben wir unsere Visaanträge in der Mongolischen Botschaft ab und hoffen diese noch heute zu erhalten. In einer grossen Toyotavertretung vereinbaren wir für morgen einen Termin für einen Service und suchen dann das ‚Interhouse Hostel‘. Wie in Dushanbe im ‚Yeti‘ treffen sich auch hier spannende Menschen, welche auf ganz individuelle Art reisen. Zu fuss, per Anhalter, mit Öls, per Velo oder Flugzeug. Wir beziehen ein 6-er Zimmer im sehr sauberen und perfekt eingerichteten Hostel. Um 18 h wollen wir wie vereinbart unsere Visa abholen. Doch dort müssen wir zuerst die Anträge neu schreiben, da mittlerweile nur ein neues Formular gültig ist. Um 19 h verlassen wir mit den Visa im Pass die Botschaft, ein gutes Gefühl.
 
Freitag, 27. Mai 2016
 
Heute gibt es wieder viel zu erledigen. Heinz fährt zur Toyotagarage, Kari und Pierre gehen auf Einkaufstour und sind glücklich gemahlenen Bohnenkaffee zu finden, denn der Vorrat ist aufgebraucht. Sogar Kari’s zersplittertes I-Phone Glas kann ersetzt werden. Mit vollen und schweren Einkaufstaschen geht’s zurück ins Hostel. Mittlerweile muss sich Heinz in der Garage durchsetzen, dass die Arbeiten auch wirklich wie verrechnet durchgeführt werden. Dank seiner Kontrolle und seiner Beharrlichkeit ist nun das Kamel wieder bestens im Schuss.
Nach dem Mittagessen um 14 h wird die Zeit zum Zusammenlegen unserer frisch gewaschenen Kleider und den Vorbereitungen zur morgigen Aktualisierung der Homepage genutzt.
Den Abend verbringen wir mit unseren Freunden aus Zürich, welche mittlerweile auch in Bishkek sind, in einem feinen Lokal. Zu lauter Musik geniessen wir das Essen und verabschieden dann am späten Abend Paula und Stefan die morgen wieder nach Hause fliegen.
 

Freitag, 27. Mai 2016

Endlich wieder ein Lebenszeichen. Ein Mail kommt bis zu mir:

Endlich haben wir wieder mal Internet. Wir haben das Pamirgebirge verlassen und nun sind wir in der Hauptstadt Kyrgistans, in Bishkek. Die Reise ist zwar tatsächlich eine echte Herausforderung, aber tagtäglich werden wir überhäuft mit sehr tiefen Eindrücken und mit tollen Erlebnissen. Oftmals vergessen wir unser Zuhause, das Wohnen im Roten Kamel ist ein echter Ersatz dafür. Ausser wenn wir nach Wochen wieder mal in einem Hotel schlafen, da packt uns das (Familien)Heimweh.
Wenn ich heute genug Zeit finde gibts wieder mal ein Bilderuploud. Derzeit ist das Kamel im Service und wir warten auf das Resultat. Technisch hatten wir nie Probleme, der Höhenkompensator spinnt zwar ein bisschen, aber das scheint nicht weiter tragisch. Hingegen haben wir oft Mühe mit der später eingebauten Infrastruktur. Ich werde das mal später im Bericht zusammenfassen.

Da sind wir doch gespannt auf die Bilder und vielleicht wieder mal Berichte…

 

  Samstag, 28. Mai 2016Start von Bishkek um 11.40 h in Richtung Issyk Kul (Kul=See). Schnell noch volltanken und Wasser auffüllen. Eine halbe Stunde später werden wir von drei ‚Polizisten‘ in Freizeitbekleidung angehalten. Sie wollen unsere Pässe sehen, fragen nach Waffen und wollen in unsere Bauchtaschen und in Heinzes Fototasche schauen. Auch in 3 Schrankklappen wollen sie blicken. Wir haben so unsere Zweifel an der Echtheit ihres Ausweises. Einige Kilometer weiter treffen wir auf eine Polizeipatrouille, halten an und fragen, ob es denn tatsächlich zivile Polizeikontrollen in Kyrgistan gibt. Dies wird verneint und wir erhalten den Ratschlag künftig in solchen Situationen nicht mehr anzuhalten.

Am Nachmittag treffen wir beim See unser befreundetes Zürcherpaar. Zusammen fahren wir auf eine Landzunge, kochen bei zunehmendem schwarzen Himmel und Windböen unser Nachtessen und diskutieren warm angezogen in die Nacht hinein. Bevor wir dann ins Kamel wollen, entdecken wir, dass sich ein Riesenschwarm Insekten fast flächendeckend an den Seitenwänden gemütlich gemacht hat. Mit dem spärlichen Holz von Strandbüschen und getrocknetem Pferdemist entfachen wir deshalb ein Feuer um sie wegzulocken. Mittlerweile haben sich die Wolken verzogen und wir erfreuen uns am klaren Sternenhimmel. Um halbzwölf sind wir froh in unsere Schlafsäcke zu schlüpfen.

 

Sonntag, 29. Mai 2016

Unser Weg führt uns entlang des rund 200 km langen und über 50 km breiten Issyk Kul. Während der Sowietzeit sind hier an wunderschönen Stränden viele Ferienanlagen gebaut worden. Leider sind die meisten heute verfallen und werden wohl kaum noch benutzt.

Nahe von Karakol besichtigen wir die farbigen Felsformatiomen von Kan’on Skazka mit ihren bizarren Formen in den verschiedensten Farbtönen.

In Aksuu wollen wir dann ein Bad in einem Hotspring nehmen. Zuerst zeigt und eine ältere Frau zwei Räume mit Badewannen. Eigentlich nicht wirklich das was wir uns vorgestellt haben. Nun erfahren wir, dass am gegenüberliegenden Hang recht weit oben noch ein Bassin sein soll. Also überqueren wir eine halbverfallene Hängebrücke in der Hoffnung nicht in den Bach zu stürzen und erklimmen die Stufen bis zu einem kleinen Steinhaus. Leider schon besetzt. Nach 15 Min. können wir rein. 2 Räume, einer zum umziehen, der andere mit 2 Badewannen und einem 3×2 m grossen Becken. Zu fünft sitzen wir im herrlich warmen Wasser. Eine Wohltat bei diesen kühlen Temperaturen…

In Karakol beziehen dann unsere Freunde ein Zimmer in einem Hotel und wir dürfen auf dem geschlossenen Parkplatz unser fahrendes Hotel abstellen. In einem nahegelegenen Restaurant lassen wir den Abend ausklingen.

 

Montag, 30. Mai 2016

Kari und Pierre versuchen am Morgen ihren Vorrat an Dollars zu ergänzen. Einmal mehr zeigt es sich, dass meistens eine Visacard einer Marstercard vorzuziehen wäre. Zudem scheinen in manchen Bancomaten gar keine $ erhältlich zu sein, obwohl sie am Bildschirm angezeigt werden. Nach einer Stunde und dem Besuch etlicher Banken, begleitet uns Fatima, eine charmante Bankangestellte, zu der ‚Demirbank‘, wo es dann tatsächlich klappt. Die Geduld des im Auto wartenden Heinz wird in dieser Zeit etwas auf die Probe gestellt…

Der Grenzübertritt nach Kasachstan dauert bloss eine halbe Stunde und verläuft unproblematisch. Leider lässt sich da allerdings die Autoversicherung nicht abschliessen. Dazu müssen wir nach Kegen, dem nächsten grösseren Ort. Nach etlichem Fragen und der netten Hilfe einer Angestellten im ‚Rathaus‘, die uns den Weg zeigt und sich sehr über eine geschenkte Tafel Schokolade freut, sind wir vor dem richtigen Gebäude: Eine kleine, unscheinbare Auto-u. Reifenreparaturwerkstatt. Heinz ist sehr überrascht inmitten von Ersatzteilen, Werkzeugen und einer grösseren Unordnung tatsächlich am richtigen Ort zu sein. Nachdem er teilweise selber die benötigten Angaben in einem Computer eingibt und auch der Drucker endlich betriebsbereit ist, erhält er die gewünschte Versicherungspolice. Ein Dokument das offenbar bei all den zu erwartenden Polizeikontrollen verlangt wird.

In Charyn-Canyon finden wir einen ungestörten und schönen Schlafplatz. Nach einer guten Beutelsuppe und Karis Lagerfeuer sind wir kurz nach 22 h in unseren Schlafsäcken.

 

Dienstag, 31. Mai 2016

Heute besuchen wir den Charyn Canyon. Nach einem Zahlhäuschen führt ein schmaler Fahrweg erst mal extrem steil bergab. Schon bald befinden wir uns inmitten hoher, roter Felswände die aussehen, als hätte ein Riese sie als Bildhauer mit Hammer und Meissel zu Kunstwerken aus dem Stein gehauen. Unglaubliche Vielfalt an Formen! Etwas weiter unten bleibt der Landcruiser in einer Art Felsentor fast stecken, da beidseits und auch oben nur noch einige Millimeter Platz übrig sind. Auf der Rückfahrt an der selben Stelle wird Karis Fahrad auf dem Dach am Gepäckträger leicht verbogen 🙁

Immerhin wissen wir jetzt, dass ein ausgewachsenes und voll bepacktes Kamel durch ein Nadelöhr passt 😉

Auf einem Parkplatz nahe des Sharyn-River kochen wir Spaghettis mit einer Tomaten-Gemüsesauce und haben seit langem auch wieder mal Reibkäse, den wir glücklicherweise in einen Supermarkt in Bishkek kaufen konnten.

Am späteren Nachmittag finden wir in sandigen Hügeln einen Schlafplatz, sprayen uns sogleich mit Antibrumm ein und entfachen mit Holz ausgetrockneter Büsche rasch ein Feuer… Nur so ist es möglich draussen zu sitzen ;-). Einmal mehr ein fantastischer Sternenhimmel.

Nun liegen wir seit einiger Zeit auf unseren Schlafsäcken und lauschen dem wunderbar vielfältigen Gesang einer Nachtigall ganz in der Nähe.

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.